Captain Princeton Amp

 

 

Der Gerhard hat neben einem reichen Fundus an Amps auch immer tolle Ideen. Diesmal soll es seinem ungeliebten Fender Princeton an den Kragen gehen. Der steht seit Jahren in der Ecke, denn der Ton kann nicht wirklich überzeugen.

Der originale 10" Speaker bringts einfach nicht.

"Ein Weber Speaker muß da rein, am Besten gleich ein Zwölfer! Und überhaupt muß das Ding mehr wie die alten Tweed Amps klingen!"

Die Schaltung des Silverface Princeton ist garnicht sooo weit weg vom Tweed Deluxe. Und als kostenlose Zugabe gibts noch ein schönes Bias-Tremolo!

 

 

Bei der Gelegenheit spendieren wir ihm gleich noch einen Off/StBy/On Schalter, ist gesünder für die Röhren.

 

Auch an der Optik muß sich was ändern. Beim Surfen durch das weltweite Netz hat er Bilder von einem 64er Princeton gefunden. "Schwarze Front mit weißen Knöpfen, so muß er aussehen! Dazu noch diesen gelben Stoff vorne, geht das?"

Klar geht das! :)

Beim Antesten war der Ton schon extrem süßlich, schön geschmeidig, perlig, dreidimensional, sehr tweetig, einfach lecker.

"Aber zerren tut er nicht gscheit!"

Zwei Vorstufenröhren sind einfach ein bisschen wenig, da bauen wir noch eine dazu.

Input 2 bleibt wie er ist und am Input 1 bekommt er noch einen Booster in Form einer 5751. Jetzt kann man je nach Laune Umstecken und bekommt die volle Ladung, schön komprimiert und cremig. Wie ein Tweed Deluxe mit Boost-Pedal.

"Geil, genau so wollte ich es haben!" Na also!

Nachdem der Gerhard nochmal da war, um einen PPIMV einbauen zu lassen, schrieb er folgendes per Email:

 

Hallo Captain,

 

nochmals vielen Dank, dass Du Dir Zeit

genommen hast für die finale Abstimmung

des Princeton + Einbau PPIMV.

('hätte ja nicht gedacht, dass ein 12 Watt

amp einen Master braucht - aber you are

right - jetzt isser noch flexibler)

 

Fazit nach testa:

Ich bin schwer begeistert vom amp, optisch + tonlich!

... und unglaublich, dass das mal der unattraktive

SF Princeton war.

 

Beste Grüße vom

Gerhard