Captain M50

Der M50 macht den typischen britischen Rocksound wie man ihn von den späten 50 Watt Plexi Amps kennt.

 

Kanal I kann von Clean bis reichlich Crunch. Aber im zweiten Kanal geht RICHTIG die Post ab, da reicht das Gain bis weit über AC/DC und ermöglicht singende Solo-Sounds mit schier endlosem Sustain. Dabei extrem dynamisch und präzise.


Beide Kanäle sind mit VolumeI und GainII seperat im Zerrgrad einstellbar und haben je einen eigenen PPIMV Master.

Dazu wie üblich Treble, Middle und Bass, sowie ein Presence Regler in der Endstufe.

Die Bauteile sind wie immer vom Feinsten: Üppig dimensionierte Mercury Magnetics Trafos, Mustard Caps, ausgesuchte Widerstände, EL34 von Svetlana und eine extrem rausch- und mikrofoniearme 6N2 aus russischen Militärbeständen als V1.

 

Den M50 gibts in jedem beliebigen Tolex, sogar die Farbe der Frontplatte und der Beschriftung ist wählbar. Beim Captain geht alles.

Preis: ab 2137,- Euro

 

Captain Custom Tolex

Silver Edition für den Uwe, alles in Silber: Frontplatte, Knöpfe, Keder, Piping und Griff:

 

 

Very Special Halfstack

Das hier ist sicher etwas einmaliges:

Eine original Marshallbox von 1969, neu bezogen in den Farben vom M50.

Als die Box zu mir kam hatte ihr schon jemand das rote (!) Fell über die Ohren gezogen und schwarz angemalt. Glücklicherweise wurde die Basketweave Frontbespannung verschont.

Vier Celerstion V-Type Speaker passen perfekt zum kräftigen Rock Sound des Amps und bieten eine echte Alternative zu den von mir bevorzugten Vintage Greenbacks aus den frühen siebziger Jahren.

 

Dieses einzigartige Halfstack kostet so wie es da steht 3357,- Euro

 

Stefan hatte einen ganz aussergewöhnlichen Farbwunsch: Er wollte den M50 in den Captain-Farben rot, weiß und blau. Und er wollte ein großes 100W-Gehäuse mit dem Lüftungsschlitz oben. Und er wollte eine silberne Front mit roter Schrift und er wollte rote, blaue und weiße LEDs. Bittesehr!!

Ich träumte immer schon von den unbezahlbaren und kaum erhältlichen alten handverdrahteten Marshalls der Siebziger.

Entweder lagen die schon einmal auf dem Meeresgrund, sahen entsprechend aus, waren verbastelt, überteuert und sowieso überholungsbedürftig.

Viele neue Röhrenamps der bekannten Marken habe ich gehabt - klar waren da gute dabei, keine Frage - aber irgendwie fehlte mir da doch immer das gewisse MOJO.

Moderne Sachen waren damit perfekt abzudecken, High Gain kein Problem. Als überwiegend zu Hause praktizierender Musiker in zumutbarer Lautstärke Sounds hinzubekommen, die nach aufgerissenen Endstufen mit satter Röhrensättigung meine Ohren erquicken sollten, das war eine Aufgabe. Auf diesem Wege habe ich wirklich einige namhafte Soaks getestet, aber keines kam da an meine Vorstellungen heran! Irgendwo ging doch immer ein bisschen flöten.



Ich weiß gar nicht mehr genau wie ich dann auf den Captain kam, ich glaube es war einfach einer der besten Zufälle der Welt als ich von einem 18 Watt Klon mit eigens entwickeltem Soak gelesen habe, als ich mich mal wieder wundgooglete.

Da waren gerade ein Prototyp und der M18RP von Fabian geschaffen und ich war so interessiert, dass ich gleich einen bestellte. Hier eine Seriennummer 2 zu erhaschen und meine Wünsche bezüglich der Bestückung und der Optik einfließen zu lassen – und dies zu einen fairen Preis, da konnte ich nicht länger warten. Als ich dann gleich eine 2x12er Box mit 2 Prerolas aus meiner Windelzeit mit fertigen ließ, rechnete ich schon mit einem leckeren Ergebnis, welches bei weitem übertroffen wurde.

In weiser Voraussicht habe ich dann vom Jörg gleich mal an der Box einen 3 Wege Topteileingangswahlschalter mit Dummy Load anbringen lassen….

….denn nach ausgiebigem Testen des M18RP und seinen perfekten Vintagequalitäten, war meine Idee eines JMP 50 Klons mit ein bisserl mehr Gain und zwei Master doch gleich in eine Bestellung umgesetzt.

Und was Jörg mit meinem M50 SN1 geschaffen hat, deckt zu meiner vollsten Zufriedenheit zusammen mit seinem kleinen Bruder M18RP mein volles Spektrum ab!!!

Hut ab und weiter so……

Nachdem ich Jörg zwischen den Fertigungen meiner Amps persönlich dann endlich mal kennengelernt habe, als ich ihn in seiner Werkstatt besuchte, stöberte ich ein bisschen bei den zum Teil künstlich rampunierten Zutaten für zukünftig entstehende Gitarren herum. Als natürlich auch Strateigner , jedoch absoluter Paulafraktionär war ich von seinem RockIT Projekt so angetan, dass schnell die nächste Idee geboren wurde. Meine ganz individuelle Gitarre mit feinsten Zutaten aus mehreren Bereichen.

Ein Mahagonie T-Type Body, der der Paula etwas nahe kommt, mit Humbuckerfräsungen für 57/08er die ich freudigst zuvor erworben hatte und einem Strathals, den ich dem Jimi zu Ehren als Lefty vorzog. Dann noch ein Union Jack darauf (GB, wo alles begann!) – danke Jörg für Deine gute Nitrolackarbeit! –und mein Logo auf die Rückseite …lecker…. dann noch ein bisschen ge-vintage´t mit der Freiheit für den Captain den Grad zu bestimmen und einen von ihm traumhaft gewachsten und lackierten Premium-Hals – fertig! Sustain satt, Bespielbarkeit ein Traum, perfekt eingestellt … Ich glaube wenn Jimi diese Gitarre gehabt hätte, wären andere Drogen an ihm vorbeigezogen und er würde dieser Tage seinen 70sten Geburtstag feiern!

Werde wohl in nächster Zeit einige meiner Customgitarren und Masterbuilds der großen Firmen unter das Volk bringen, damit der Captain wieder neue Arbeit von mir bekommt….:-)

Klingt sicher alles nach Lob…richtig…dann ist auch angekommen, was es sein soll!

Denn ich bin sauzufrieden!

Gruß vom verrückten Frankfurter!