Captain M18S

Abgeleitet vom M18RP, aber ohne jedes Extra. Einfach, geradeaus und noch direkter in der Ansprache.

Ein Kanal, Gain, Treble, Middle, Bass und Master, fertig.

Nur die hochwertigsten Bauteile und natürlich auch wieder der Mercury Magnetics Ausgangsübertrager erzeugen einen Ton der einfach süchtig macht.

Und wie schon beim M18RP kann man auch hier von High Gain bis Clean alles am Gitarrenpoti regeln.

Altbekannt vom M18RP der HI/LO Schalter. Man könnte ihn auch Rock/Blues Schalter nennen. Hier wird das Netzteil beeinflußt: Straff mit hoher Spannung und Dioden für knallige Rock-Riffs oder weicher mit mehr Kompression durch eine Gleichrichterröhre und niedrigere Anodenspannung.

Ein Extra gibts doch:

Ein röhrengepufferter Einschleifweg. Aber der ist parallel und liegt somit nicht im Signalpfad. Mit den Reglern kann sowohl der Send- als auch der Return-Pegel an den jeweiligen Effekt angepasst werden.

Streng genommen ist es eigentlich ein zweiter Eingang und man kann ihn auch als Booster verwenden wenn man Send und Return verbindet. Maximale Flexibilität im minimalistischen Design.

Passend zum Amp gibts eine 1x12" Box, natürlich wieder mit einem alten Celestion Green- oder Blackback. Aber auch die 2x12" Combi-Sound Box passt vorzüglich zum M18S.

 

Und den M18S gibts auch im normal großen JTM45 Gehäuse und als Combo.

Wie immer in jeder gewünschten Farbe.

Preise:

M18S Topteil 'Mini' 1727,- Euro

M18S Topteil 'Maxi' 1787,- Euro

 

Passende Boxen findest Du HIER

 

M18S 1x12" Combo mit Celestion V-Type Speaker: ab 2277,- Euro

                                   (Vintage Celestion Speaker auf Anfrage)

 

Captain Custom Tolex

 

 

Zu Besuch beim Captain zur Abholung meiner Hardtail Strat.


Probespielen musste natürlich über den Captain M18RP sein.
Da wusste ich, der Captain weiß nicht nur wie man Gitarren baut, sondern auch wie man geile Amps baut.
Auf dem Heimweg ging es schon los. Captain MUSS mir einen Amp bauen.
Nicht, dass mein handverdrahter Cornell Plexi 18/20 (übrigens vom Captain modifiziert) nicht cool wäre. Aber nachdem ich den Captain Amp gehört habe....
... MUSS HABEN!!!
Da ging dann die Rechnerei los. Wie wird dieser finanziert?
Bin nämlich nicht gerade mit dem dicken Geldbeutel gesegnet. Das heißt, wenn ein neuer Amp her muss, wird der alte halt verkauft.
Also Amp beim Captain in Auftrag gegeben. Eine abgespeckte Version des M18RP, aufs Nötigste reduziert, aber nur mit den besten Zutaten.
Nach einiger Zeit war dann auch mein Cornell zu einem guten Preis verkauft.
Ein paar Wochen musste ich dann halt noch ohne Amp auskommen, aber das Warten hat sich wirklich gelohnt.
Spontan hab ich mir dann bei der Abholung noch meinen Billig-Greenback in meiner Box austauschen lassen. Ein paar Speaker mit meinem M18S Probegespielt und mich für einen Celestion G12H von 1971 entschieden. Eine klasse Kombination!!! Klanglich ist der M18S ein absoluter Traum. Und sehr hochwertig verarbeitet.
Wenn man sich mal mein aktuelles Setup anschaut, wird deutlich wie sehr ich diesen Amp liebe: Gitarre-Tuner-Clean Boost-Amp. Das war´s. Keine sonstigen Pedale!


Die brauche ich bei diesem Amp einfach nicht mehr, da er mir klanglich genau das bietet, was ich brauche. Die überflüssigen Pedale sind schon alle längst verkauft. Und ich liebe dieses Gefühl dieser "Bodenfreiheit".
So kann ich mich voll und ganz auf mein Spiel konzentrieren.

Noch eine sehr schöne Geschichte nebenbei.
Als ich meinen Amp zu Hause nochmal genauer unter die Lupe genommen habe, entdeckte ich die persönliche Signatur auf dem Chassis.
"Captain M18S #001 handmade for Christian Rößner 07/12"
Ich hab die Nr.1! Und ich bin wirklich stolz darauf!!!

Nochmals vielen, vielen Dank Captain!"

Chris