Captain M100 SixtyEight

Captain M100M SixtyEight

Es hat eine Weile gedauert bis ich mich an die Königsdisziplin gewagt habe. Der Aufwand war doch enorm. Ich wollte so nah wie möglich an den
Original-Sound rankommen.

Erst war mal Grundlagenforschung angesagt. Wann hat sich was geändert bei den frühen Plexis?

Die Wahrheit ist: von Ende 1965 bis Mitte 1969 gab es nicht weniger als 13 grobe Veränderungen an den 100Watt Verstärkern!

Beim Captain M100 SixtyEight hab ich mich an der Variante orientiert, die nur 5 Monate lang von Mitte bis Ende 1968 gebaut wurde, intern 7B genannt.

Das ist die letzte Version mit gemeinsamem Filter-Cap für V1 und V2, hier allerdings schon auf dem Chassis montiert. Bis Juni 68 war er noch auf dem Board.

Überhaupt betreffen die meisten Änderungen zwischen Februar 1967 und Dezember 1968 die Elkos im Netzteil.

Weil es diese frühen Turretboards für die Elkos aber nirgends zu kaufen gibt haben wir die selbst angefertigt. Und das Vorstufen-Board auch gleich mit.

Die zweite große Hürde war die Bauteilbeschaffung.

Da jedes Bauteil seinen Beitrag zum Ton hat, haben wir versucht, soviel wie möglich originale Bauteile einzukaufen.

NOS Mustard Caps und Kohleschichtwiderstände sind einfach ein Muß für einen originalgetreuen Ton. Aber auch die passenden Kabel und sogar Messingschrauben haben wir besorgt.

Bei den Transformatoren viel die Wahl natürlich wieder auf Mercury Magnetics. Es gibt einfach keine authentischeren Trafos am Markt.

Der O100JM aus der TONECLONE Serie ist eine perfekte Replika des damals verwendeten Dagnall C1998.

Als Drossel verwenden wir die RadioSpares mit 20H, die zwar schon Ende 1967 von der Dagnall C1999 abgelöst wurde und nur noch sporadisch zum Einsatz kam, aber einfach einen knackigeren Ton macht.

So entstand in monatelanger Arbeit ein Verstärker, der so nah am Original ist wie sonst keiner. Er hat exakt diese brutale Dynamik die jeder sucht, der schon einmal einen frühen Plexi angespielt hat.

Weiter aufgedreht setzt eine cremige Verzerrung ein, die per Anschlag und Volume-Poti an der Gitarre fein dosiert werden kann.

Natürlich ist ein 100er dann immer zu laut, weshalb man auf ein Powersoak oder das optionale PPIMV zurückgreifen sollte.

 

Oder auf den Captain M100M, der hat den Master an der Frontplatte, was natürlich etwas praxistauglicher ist.

Captain M100 SixtyEight

  • Originalgetreuer Handwired Aufbau
  • Viele Originalbauteile
  • Mercury Magnetics Transformatoren
  • 100W aus 4 Svetlana EL34
  • Zwei Boxenanschlüsse mit Wahlschalter für 4, 8 und 16Ohm
  • 74cm x 21,5cm x 27,5cm
  • ca. 16,5kg
  • Plexi Front und Rückwand
  • Tolex nach Wahl:
    Black, Red, Purple, Orange, White, Cream, Black on Green

Preis: 2507,- Euro

Extras:

  • PPIMV Master
    (Rückseite)   67,- Euro
  • Special Tolex
    (auch zweifarbig)  ab 97,- Euro
    Captain Custom Tolex

     
  • Captain Amp Cover  41,- Euro

 

 

 

Der Captain M100M SixtyEight ist die praxistauglichere Variante des Captain M100.

Wer auf den originalen Look mit vier Eingängen, 6 Reglern und der Plexi-Front verzichten kann, der bekommt hier den Master auf die gravierte Alu-Frontplatte.

Um Platz für den Master zu schaffen wurden zwei Eingangsbuchsen weggelassen. Intern ist die Schaltung jedoch unverändert, die beiden Eingänge sind gekoppelt und immer noch über die beiden Volume-Regler einstell- und mischbar.

Der Boost-Schalter hebt die Verstärkung in der Vorstufe an und sorgt so auf Wunsch für eine sattere Verzerrung.

 

Captain M100M SixtyEight

  • Originalgetreuer Handwired Aufbau
  • Viele Originalbauteile
  • Mercury Magnetics Transformatoren
  • 100W aus 4 Svetlana EL34
  • Zwei Boxenanschlüsse mit Wahlschalter für 4, 8 und 16Ohm
  • 74cm x 21,5cm x 27,5cm
  • ca. 16,5kg
  • Gravierte Captain Frontplatte mit PPIMV-Master Regler
  • Boost-Schalter an der Rückseite
  • Tolex nach Wahl:
    Black, Red, Purple, Orange, White, Cream, Black on Green

Preis: 2637,- Euro