Captain FTS59

Der Tweed Super teilt sich das Amp-Chassis mit dem Pro und dem Bandmaster, nur die Speaker und der Ausgangsübertrager sind unterschiedlich.

Auch hier gibts ca. 35Watt aus zwei 6L6WGC Endstufenröhren.

Die Finale Version, gebaut von 1956 bis 1960, wohnt im Narrow-Panel-Gehäuse und folgt der Schaltungsvariante 5F4.

Wie immer gibts Trafos von Mercury Magnetics und zwei Weber Alnico 10A125 besorgen die Schallwandlung. Alternativ gibts auch zwei Weber Keramik 10F125 oder eine Mischbestückung mit einem Alnico und einem Keramik.

Alles Pount-To-Point verdrahtet mit ordentlichen Komponenten, dann klappts auch mit dem Ton ;)

Mit seinen 35Watt hat der Super genug Clean-Reserven und stramme, definierte Bässe, auch mit Humbucker-Gitarren. Der Ton ist süßlich, aber dennoch rauh, typisch 50s Tweed Sound.

Captain Tweed Super FiftyNine features:

  • Mercury Magnetics Transformator und Ausgangsübertrager
  • 2x Weber Alnico 10A125 Speaker
    ODER Weber Keramik 10F125 
    ODER gemischt
  • 35 Watt aus 2 TAD 6L6WGC-STR
  • TAD 5U4G Gleichrichterröhre
  • TAD 12AY7 und 12AX7 Vorstufenröhren
  • MoJo Gehäuse aus US-Pinie, fingerverzahnt, lackiertes Tweed
  • Maße ca. 56,5cm x 47cm x 26,5cm
  • Gewicht ca. 19,5kg

Preis: mit 2x 10A125    ab 2197,- Euro
           mit 2x 10F125    ab 2157,- Euro

 

Darüberhinaus kann der Captain Tweed Super FiftyNine mit weiteren Optionen an Deine Bedürfnisse angepasst werden:



Hier ein FTS59 mit High/Low Schalter und PPIMV:

 

Und hier ein Video vom Rainer und seinem neuen FTS59:

Servus Captain,


jetzt komme ich mal dazu, dir ein ausführliches Feedback zu meinem neuen Captain Amp zu schreiben.
Ich habe ihn ja nun seit einigen Wochen ausführlich getestet, in der Probe gespielt und gestern auch erstmals live verwendet, wobei er sich bestens bewährt hat und auch ohne große Lautstärke durchsetzt. Der Amp hat mich ja von Anfang an mit seiner Dreidimensionalität, Fülle, Tiefe und Detailreichheit seines Klangs überzeugt. Trotz Tweed matscht es nur, wenn man es darauf anlegt. Aber bei richtiger Einstellung ist alles bestens definiert, die Bässe kommen mit den 2x10 richtig knackig und das Ding macht bei Bedarf Lärm ohne Ende. Dabei kann er auch richtig laut clean, wenn es gewünscht wird. Am schönsten für mich ist es jedoch, den Amp so gerade am Übergang von clean zu crunch zu betreiben. Dabei ist die Tonregelung, so wie von dir beschrieben, höchst effektiv und unbedingt in die gesamte Ton- und Gainformung mit einzubeziehen. Sehr schön ist auch das Brücken der Kanäle, hier gibts ebenfalls jede Menge an Nuancen zu erforschen. Meine "Extras", die Umschaltung von Röhren- auf Diodengleichrichtung und das PPIMV, haben sich ebenfalls bestens bewährt. Da ich es gerne knackiger habe, läuft der Amp bei mir Tweed-untypisch mit Diodengleichrichtung. Mit Röhre und entsprechender Einstellung ist aber auch der Neil Young kein Thema.


Meine vorgeschalteten Zerrer, ein Klon des Analogman King of Tone sowie ein TC Spark Booster, und die vorgeschalteten Delays (TC Flashback) sowie das T-Rex Wah nimmt er gerne und willig. Damit und mit dem Volumepoti der Gitarre ist eigentlich alles von clean bis rockig dirty in top Qualität und Soundgüte möglich. Dass das kein Metalamp ist, versteht sich glaube ich von selbst.


Ein absoluter Knaller ist für mich auch das PPIMV. Damit bringe ich den Amp von doch "ziemlich laut" auf eine angenehme Proben- und Clublautstärke ohne für mich feststellbare Soundverluste. Man hat seinen Sound praktisch immer in der passenden Lautstärke dabei, PERFEKT !!


Ich habe alle anderen Amps verkauft, der Tweed Super ist genauso wie sein Name - super! Als Backup gibts nur noch die EHX Magnum 44 Endstufe im Pedalformat, um ggf. einen Ausfall des Amps bei einem Gig kompensieren zu können. Auch die funktioniert sehr gut zusammen mit den Weber Speakern.

Von daher nochmals danke für die tolle Beratung und für die Herstellung solch toller Amps. Von mir gibts sicher eine Weiterempfehlung, egal ob gefragt oder ungefragt :).


VG

Rainer
 

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