Sonstige Modifications

Blackheart Little Giant

Nach dem Einbau eines Captain Power Soak:

Servus Captain,

ich habe heute meinen Little Giant wiederbekommen, und schon 
das erste Antesten hat unglaublichen Spaß gemacht. Endlich 
kann ich den Amp so nutzen, wie ich es immer wollte - bei 
Zimmerlautstärke mit satter Endstufenverzerrung, die sich mit 
dem Volume-Poti an der Gitarre bis auf fast clean 
herunterregeln lässt. 
Dafür vielen Dank, wie auch für die überaus freundliche und 
kompetente Beratung im Vorfeld. 

Herzliche Grüße
Markus

 

... mehr Info zum Captain Power Soak ...

Laney GH50L Mod

Als der Andy von DyeMansion hier mit seinem Laney ankam und fragte, ob man da am sound noch was machen kann, war ich überrascht: Der Amp klingt ja so schon geil! Vor Allem kann man die Verzerrung sehr schön mit dem Gitarrenpoti kontrollieren, das können nicht viele modere Amps!

Zunächst hab ich mal eine Inspektion gemacht, die schlappen Endstufenröhren und alle Koppelkondensatoren ersetzt. Klingt gleich viel runder, das Kratzige in den Obertönen ist weg.

Dann haben wir einen PPIMV eingebaut, das schafft mehr Flexibilität bei der Gain-einstellung und reduziert bei Bedarf die Gesamtlautstärke.

 

Der Andy war schon sehr zufrieden und nicht sicher, ob er denn nun auch noch den Mercury Magnetics Ausgangsübertrager braucht. Klingt ja schon so viel besser!

 

 Aber mir war klar: Da geht noch mehr!

Also hab ich ihm angeboten, den Trafo auf meine Kosten wieder auszubauen, wenn es ihm nicht gefällt.

 

Der Trafo blieb natürlich drin ;)

Preise:

Austausch der Koppelkondensatoren: 67,- Euro

PPIMV: 77,- Euro

Mercury Magnetics Ausgangsübertrager: 260,- Euro

Einbau 60,- Euro

 

WOW!!!!! Ich wusste gar nicht, was in der Kiste alles steckt. Der Sound
ist um Längen druckvoller und noch besser dynamisch steuerbar, sowohl
übers Vol.-Poti an der Gitarre, als auch und vor allem über die
Anschlagsstärke.

Ich bin, um ehrlich zu sein, noch nicht mal am Ende meiner
Erkundigungen, aber das kann ich auf alle Fälle schon mal sagen: Alles,
was der Amp vorher schon gut konnte, kann er jetzt noch besser und das,
was vorher nicht so toll war, ist weg.

Vielen Dank für den tollen Service und das schöne Weihnachtsgeschenk
(an mich selbst).

Hau nei,
Andy/DyeMansion

 

Epiphone Valve Junior Mod

Der Marco wollte eigentlich den Umbausatz von Mercury Magnetics für den Valve Junior haben. Leider gibts diesen Umbausatz nur in den USA weil es keinen Netztrafo fürs europäische Stromnetz gibt. Aber Ausgangsübertrager und Drossel gibt es, dann bauen wir die eben ein!

Und weil auch 5 Watt schon zu laut sein können bekommt er noch einen Captain Power Soak eingebaut. Impedanzmässig haut das mit dem 4Ohm-Ausgang nicht hin, deshalb bleibt der unverändert. Zwischen 8 und 16Ohm kann man umschalten und das Power Soak mittels Schalter auch komplett umgehen.

Wieder mal verblüffend, was ein vernünftiger Übertrager aus einem Amp herausholen kann! Alles ist viel klarer, räumlicher und differenzierter.

Dank dem Captain Power Soak kann man den kleinen Freund jetzt richtig aufreissen und ihn trotzdem in wohnzimmertauglicher Lautstärke geniessen. Die Drossel im Netzteil hilft bei hohen Leistungen das Netzteil stabil zu halten und verhinder matschige Bässe.

 

Die beiden Trafos kosten 270 Euro, der Einbau nochmal 95,- Euro.

Das Captain Power Soak mit den beiden Schaltern schlägt mit 140 Euro zu Buche.

 

 

... mehr Info zum Captain Power Soak ...

TAD Silencer Mod

Der Silencer vom TAD ist ein ausgeklügeltes Gerät, bei dem man die Lautstärke in 2dB-Schritten reduzieren kann. Außerdem hat er einen Regelbarer LINE-Out, TAD nennt ihn F.A.N.T.A.-Out. Das ist eine Speaker-Emulation, die ein niederohmiges, symmetrisches Signal für die PA oder für Aufnahmen liefert.

Leider kann man es nicht auf Bypass schalten, so wie mein Captain Power Soak.

Für den Oliver hab ich einen TAD Silencer dahingehend umgebaut.

Jetzt kann er per Fußschalter den Silencer komplett umgehen und hat so eine umschschaltbare Solo-Lautstärke.

Dafür hab ich hinten eine FS-Buchse eingabaut an die man über ein 10m langes Kabel einen Fußschalter anschließen kann. Das reicht auch für große Bühnen.

Die Spannungsversorgung erfolgt in diesem Fall über den Fußschalter, den der Oliver in sein Floorboard integriert und über sein Power-Brick versorgt. Alles galvanisch getrennt, damit es keine Brummschleifen gibt. Eine LED zeigt den Schaltzustand an.

Um dem FOH immer ein korrektes Signal zu geben ist der F.A.N.T.A jetzt mit einem Pre/Post Schalter verbunden. In der Stellung Pre liefert er das Signal vom Eingang des Silencers, also immer volle Lautstärke. In der Stellung Post wird das Signal vom Ausgang verwendet und wird demnach auch lauter, wenn der Silencer im Bypass Mode betrieben wird. Das ist sehr wichtig im Live Betrieb.

 

Der Umbau kostet incl. Kabel und Fußschalter 187,- Euro.

 

Koch Multitone II

Die Koch Amps aus Holland sind echte alternativen zu den althergebrachten Marken und bieten recht amtliche Sounds. Lediglich die chinesischen Vorstufenröhren sind nicht so der Bringer, eine 5751 (Clean) und einen Siemens ECC83 (Crunch und Lead) werten den Ton unglaublich auf. 

 

An diesem Exemplar sind wir noch ein bisschen weiter gegangen und haben die Endstufe modifiziert. Wie beim Captain Amp sind die Endstufenröhren jetzt umschaltbar:

  • Im Clean und im Lead Kanal läuft der Amp mit einer Kombination aus 6V6 und 6L6 und leistet 65 Watt.
  • Im Crunch Kanal werden die 6L6 abgeschaltet und man kann die 6V6 Endstufe mit 15 Watt in die Verzerrung fahren.

Das Voicing des Crunch Kanals ist den Köchen allerdings ein bisschen daneben geraten und wurde hier weniger mittenlastig und mit mehr Schub in den Bässen modifiziert.

 

Warum der interne Federhall bei Benutzung des parallelen Einschleifweges nicht mehr funktioniert leuchtet auch nicht auf den ersten Blick ein. Ein Zusätzliches Poti auf der Rückwand löst dieses Problem.

Blackstar Studio 20

Ich bin selbst immer wieder überrascht, was man mit ein paar guten Zutaten aus kleinen Verstärkern von der Stange rausholen kann.

Thomas wollte in seinem Studio 20 einfach einen besseren Ton, differenzierter und nicht so matschig im Overdrive. Und ein Powersoak, damit die Nachbarn nicht immer meckern.

Für den guten Ton reichen drei Zutaten:

- ein Mercury Magnetics Fat Stack Ausgangsübertrager

- ein alter Celestion Speaker

- eine Siemens ECC83 als V1

 

... mehr Info zum Captain Power Soak ...

Das klingt so lecker, da hat er sich glatt ein Captain Logo verdient!

 

Das alles kostet incl. Einbau und Komplettcheck gerade mal 695,- Euro.

 

Cream JTA45 to JTM45 Conversion Mod

Oder: Wie wird der Cream noch cremiger?

Ganz ehrlich, der JTA45 hat mich echt enttäuscht. Wurde er in der Presse doch hoch gelobt, hat er mir tonal überhaupt nicht gefallen. Viel zu steif und zu kratzig, mit einem JTM45 hat das nix zu tun.

Bei der Besichtigung der Innereien wird schnell klar warum. Mit diesen Bauteilen kann das nichts werden.

Such die drei Fehler links im Bild! ;)  Klar, das größte Problem sind die drei Eisenklözte, also raus damit! Die Mercury Magnetics Trafos sind nicht ganz billig, aber wir wollen ja aus dem A ein M machen.

Aber es gibt auch noch einige andere Bauteile die suboptimal sind, vor allem Kondensatoren. Also ersetze ich die Koppelkondensatoren durch NOS Philips Mustard Caps. Die sind einfach essenziell für den alten Sound.

Und weil der Matthias genau weiß, dass auch 35 Watt in der Sättigung höllisch laut sind, hat er gleich eine Halfpower-Trioden-Pentoden-Umschaltung und ein PPIMV dazubestellt. Gut gemacht!

Dazu noch eine gute gebrauchte Telefunken ECC83 als V1 und schon hört man, wo der Frosch die Locken hat!

Transformatoren:

Mercury Magnetics RadioSpares Transformatoren aud Anfrage.

 

Umschalter 8/16Ohm  15,- Euro

NOS Mustard Caps

 

 

Infos zu NOS Caps gibts HIER

PPIMV Master Volumen  77,- Euro

Triode/Pentode Umschaltung  57,- Euro

V1 Telefunken/Brimar/Valvo/Mullard  ab 60,- Euro

Zwei Beispiele von umgebauten JTA45. Dem schwarzen hat der Kunde sogar ein Blocklogo verpasst!

 

 

 

Hallo Captain,

also, nochmal vielen Dank. Für meinen Geschmack klingt der Cream prima!
Bin auch noch nicht ganz fertig den Amp zu erkunden, denn dank des PPIMV und des Halfpower-Schalters (super Entscheidung - mann ist die Kiste laut!!) ist er unheimlich vielseitig. Vor 5/6 Jahren hatte ich mal einen Marshall Bluesbreaker. So einen Reissue-Amp aus den 90ern - sehr höhenlastig und eher harsch, als ausgewogen rund. Bei dem Cream habe ich zwar keinen "Vorher/Nachher"-Eindruck, aber ich weiß was mir gefällt und was eben nicht - der Cream gefällt mir... Hendrix, Kossoff... steckt alles drin!
Man hört jeden Gitarrentyp eindeutig raus - meine Epiphone Paula zeigt ihre Schwächen hier noch etwas deutlicher. Aber mit der Strat klingelt's so schön, dass ich nur schwer aufhören kann zu spielen!
Schöne Grüße aus Aachen
Matthias